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20.6.2008
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Liebe jk-Mitglieder, liebe Freunde des Vereins,
„Er ist unser Gott, der unsere rechte Hand fasst und zu uns spricht: Fürchtet euch nicht, ich helfe euch.“ (Jesaja 41,13)
mit diesem hoffnungsvollen Bibelzitat endete der letztjährige jk-Jahresbericht.
Dass Gott uns führt und uns hilft, daran habe ich nie gezweifelt und dass seine Wege nicht immer die Wege sind, von denen wir denken, dass es die Besten sind, diese Erfahrung habt auch ihr bestimmt schon gemacht.
Manchmal brauchen wir etwas Zeit um zu erkennen, warum etwas so sein muss wie es ist und manchen Leuten fällt es schwer, Dinge zu akzeptieren, die sie sich anders gewünscht hätten. Es fällt uns nicht immer leicht, zu sehen dass etwas gut ist, obwohl es nicht so ist, wie wir erwartet hätten.
Wir alle vom jk-Vorstand hätten uns gewünscht, dass direkte Nachfolger für uns hätten gefunden werden können - dem sollte nicht so sein, zumindest nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichts desto trotz hat sich Laufe des letzten Jahres eine gute Übergangslösung für unseren Verein herauskristallisiert: die Hauskommission (HK) des jk-Hauses Zweierhof ist bereit ad interim die Geschäfte der jk im Interesse des Vereins junge kirche weiterzuführen. Allerdings wird die Vereinstätigkeit auf die Betreuung des jk-Hauses reduziert, bis neue motivierte Leute für den Vorstand gefunden werden können. Ihnen wird es dann frei gestellt sein, ob und in welchem Ausmass die inhaltliche Arbeit der jk wieder aufgenommen wird.
Natürlich tut es uns allen weh zu sehen, dass nun, Anfang 2008, keine jk-ziitig mehr erscheint, dass wir uns nicht mehr unterhalten können in unserer Internet-Plattform jk-treff, aber vielleicht ist gerade diese Konzentration auf das Wesentliche das, was uns heute ausmachen soll? Die jk soll ein Ort der Begegnung für junge Christen sein, so steht es schon in den Statuten geschrieben. Diesen Raum können und wollen wir nach wie vor mit unserem wundervollen jk-Haus bieten.
Warum uns Gott genau diesen Weg gehen lässt, kann ich euch heute nicht mit Sicherheit sagen, doch eines glaube ich ganz bestimmt: nämlich dass wir die Zukunft nicht fürchten müssen, denn Gott hilft uns - so wird auch dieser Weg ein guter Weg!
Rachel Ammann |
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15.6.2008
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Jahresbericht 2008 der Präsidentin
Bereits an der Mitgliederversammlung 2006 war klar, dass ein Grossteil des aktuellen Vorstands nur noch für eine Amtszeit (zwei Jahre) kandidierte und also dringend Nachwuchs für dieses verantwortungsvolle Amt gefunden werden musste. Anfang 2007 mussten wir uns dann doch langsam Gedanken machen, wie es weiter gehen soll: Aufrufe in der jk-ziitig, im jk-treff und an der Faxnacht brachten absolut keine Resonanz und das Etappenfest musste gar abgesagt werden, da zu wenige Leiter und Organisatoren mithelfen konnten. Am ersten Januarwochende, an dem wie jedes Jahr die Redaktionsretraite stattfand, beschäftigte dieses Thema den Vorstand intensiv. Neben den ganzen Redaktionssitzungen wurde der Freitagnachmittag als Raum für diese wichtige Vorstandssitzung eingeplant. Leider gelang es den Vorstandsmitgliedern aus dem nahen Ausland nicht, rechtzeitig an die Sitzung zu kommen und so verschob sich die ganze Diskussion bis weit in die Nacht. Es ist immer schwierig Altgewohntes loszulassen und sich neuen Denkmustern zuzuwenden, trotzdem erschien es uns wichtig, dass man sich Alternativen überlegt, für den Fall, dass sich das, was die Vorzeichen erahnen liessen, bewahrheitet - dass sich nämlich keine neuen Mitarbeiter für den Vorstand finden würden. Die Emotionen gingen ob diesem sensiblen Thema ziemlich hoch in dieser Vorstandssitzung und es fielen gar Ausdrücke wie Schwarzmalerei und Pessimismus.
Zu keiner Zeit wäre es uns aber in den Sinn gekommen, nicht im Sinne unserer Statuten das Beste für den Verein und die christliche Jugend zu wollen. Die Augen vor der Wahrheit zu verschliessen schien uns dabei nicht die geeignete Variante. Wir wollten offen sein und vorbereitet, für den Fall aller Fälle dass wir tatsächlich keine Nachfolger für unser Gremium finden konnten.
Und so kam auch im April die Anfrage der Hauskommission (HK) an den Vorstand nicht überraschend, wie es denn nun in Zukunft aussehen würde und was der Vorstand für Zukunftspläne an der Mitgliederversammlung zu präsentieren gedenke. Natürlich geht die Vorstandsarbeit in erster Linie die Vorstände an und sich zu rechtfertigen, dazu ist eigentlich die Mitgliederversammlung da, aber diese Fragen waren mehr als berechtigt und auch die Angst der HK-Mitglieder war gut zu verstehen. Denn auch ihnen liegt viel an unserem Verein, da der Verein ja auch als Träger für das jk-Haus fungiert. Eine ungewisse Zukunft für den Verein bedeutete folglich auch eine ungewisse Zukunft für unser jk-Haus, dies liess auch die HK aufhorchen und sich Gedanken machen. So stellte die HK an der Mitgliederversammlung die Idee vor, dass, für den Fall, dass bis zu einer bestimmten Frist kein neuer vollzähliger Vorstand gefunden werden konnte, sie (die Hauskommission) sich vorstellen könnte ad interim die Leitung des Vereins zu übernehmen unter der Bedingung dass der aktuelle Vorstand auf die Mitgliederversammlung 08 zurücktritt und die inhaltliche Arbeit des Vereins bis dahin auf die Betreuung des jk-Hauses Zweierhof reduziert würde. So könnte der Erhalt des Vereins und somit auch des jk-Hauses gesichert werden und wenn sich je neue motivierte junge Christen finden würden, die sich vorstellen könnten die Vereinsleitung zu übernehmen, so hätten diese eine gut fundierte finanzielle Basis und es wäre ihnen selbstverständlich frei gestellt, die inhaltliche Arbeit, in welcher Form auch immer, wieder aufzunehmen.
Auch bis zur Mitgliederversammlung 2007 konnten sich nicht alle Vorstandsmitglieder mit dem Gedanken anfreunden, dass eine Übergangslösung allenfalls von Nöten sein würde um den Verein vor seinem Untergang zu retten. Nach wie vor hatten einige die Hoffnung, dass man noch neue Mitglieder rekrutieren und diese dann gleich auch noch für ein verantwortungsvolles Amt im Vorstand motivieren könnte, wenn man sich nur recht genug anstrengen würde. Allerdings wurden auch immer mehr Stimmen laut, die klar forderten, dass man sich besser darauf konzentrieren solle, eine möglichst klare und gute Basis für die HK zu schaffen, als Seifenblasen nachzuhängen, deren Zerplatzen nur schon aus Zeitgründen absehbar war und so wurde dem Vorschlag der HK an der Mitgliederversammlung dankend zugestimmt.
Die kommenden Monate waren von Hoffnung und Zuversicht, aber auch von viel Arbeit geprägt. Einerseits stand bis zum 1.September, der als Stichtag für das Weiterbestehen des Vereins gewählt wurde, immer noch die Hoffnung im Raum, dass sich tatsächlich noch jemand für den Vorstand melden würde, andererseits war aber auch die Zuversicht zu spüren, dass selbst ohne neuen Vorstand eine gute Lösung zur Hand war, die eine breite Unterstützung unter den Mitgliedern und den aktuellen Vorständen fand. Die Sicherheit, den Verein nicht untergehen lassen zu müssen, vermochte zumindest einige Vorstandsmitglieder zu motivieren, in diesen letzten Monaten noch einmal das Beste aus sich herauszuholen: der Spaghetti-Plausch und die letzte Faxnacht waren so gut besucht, wie schon lange nicht mehr und viele Stimmen bedauerten, dass dies der letzte Event der jk in dieser Form sein würde. Zusätzlich ergab sich aber auch daraus viel zu tun, dass die inhaltliche Arbeit eben nun reduziert werden musste, nachdem sich bis zum 1.September tatsächlich nicht ein einziges Mitglied für ein Vorstandsamt gemeldet hatte. Statutenanpassungen, Bankgeschäfte, Behördengänge und vieles mehr waren zu regeln, die jk-ziitigs-Leser und die User der Internet-Community mussten informiert werden, dass ihre geliebten Plattformen auf Ende Jahr eingestellt würden. Mitgliedschaften des Vereins an wohltätigen Institutionen und Verträge mit verschiedenen Institutionen wie zum Beispiel der Post mussten gekündigt werden – vor allem die Arbeit vor Ort ging uns nicht aus und hält uns nach wie vor auf Trab.
Zu all den jk-Unsicherheiten gesellten sich in dem Jahr auch noch jede Menge private Turbulenzen, jedes einzelne Vorstandsmitglied hatte dieses Jahr einiges weg zu stecken: Familienzuwachs im Doppelpack, Abschlussprüfungen und schwierige Berufssituationen, Beziehungskrisen, Unfälle und sonstige gesundheitliche Einschränkungen machten die Konzentration auf das Vereinsgeschehen für manchen schwierig. Trotz allem mussten wir immer wieder genau darauf zurückkommen, ob es nun in unseren Lebenslauf passte oder nicht. Aber gerade solche Situationen schweissen auch zusammen, man vertritt sich, trägt und unterstützt sich gegenseitig.
Und zu wissen, dass man mit der Hauskommission ein Gremium im Rücken, hat auf das man sich verlassen kann und das seine Sache auch in Zukunft gut machen wird, beruhigt unheimlich und gibt einem Kraft auch in schwierigen Situationen durch zu halten und sein Bestes zu geben – ich bin dankbar für diese wunderbare Zusammenarbeit und freue mich auf viele weitere jk-Jahre in dieser Kommission!
Eure Rachel Ammann |
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10.5.2008
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Die Dinge werden in Wahrheit niemals besser oder schlechter; nur eben anders. Sebastian Haffner
Alles ist in Bewegung, alles verändert sich – so auch in unserem Verein: der Vorstand tritt auf die kommende Mitgliederversammlung zurück und leider konnte niemand gefunden werden, der diese grosse Verantwortung in dem Ausmass zukünftig tragen möchte. Dies stellte uns Vorstandsmitglieder vor eine grosse Frage, was soll in nächster Zeit aus unserem Verein werden? Sollen all unsere Bestrebungen und Ideen wirklich einfach untergehen und der Verein aufgelöst werden?
Wir haben uns die Entscheidung über die Zukunft unseres Vereins nicht einfach gemacht. Wir haben oft und lange diskutiert und ich bin mir sicher, dass nicht nur ich schlaflose Nächte hatte wegen der unsicheren Zukunft unserer jk. Die Mitgliederversammlung 2007 hatte beschlossen, dass, wenn bis zum 1. September diesen Jahres keine Nachfolge für den Vorstand gefunden werden sollte, die inhaltliche Arbeit des Vereins einzustellen ist. Allerdings zeigt sich schon zu dem Zeitpunkt, dass es eventuell eine Möglichkeit geben könnte, den Verein nicht komplett auflösen zu müssen.
Die Hauskommission, welche das jk-Haus Zweierhof in Schönenberg verwaltet und betreut, hat sich bereit erklärt, unter der Bedingung, dass keine zusätzliche Vereinsarbeit anfällt, die Leitung des vereins junge kirche schweiz übergangsweise zu übernehmen. Dieses Angebot eröffnet uns die Möglichkeit, den Verein nicht komplett auflösen zu müssen. Ausserdem kann die jk folglich auch weiterhin ihr jk-Haus für Lager und Gruppentreffen anbieten und so den christlichen Austausch unter jungen Menschen fördern.
Es ist also nun definitiv so, dass wir unseren Verein vorläufig nicht auflösen müssen, sondern ihn mit einem reduzierten Angebot unter der Obhut der Hauskommission weiterführen können. Natürlich kann so weiterhin keine inhaltliche Arbeit neben der Vermietung des jk-Hauses betrieben werden – dies wird also leider definitiv die letzte jk-ziitig in der Form. Aber vielleicht finden sich in Zukunft irgendwann wieder junge, motivierte Christen, die unseren Verein in all seiner Grösse und mit vielen neuen Ideen und Angeboten wieder beleben möchten. Ihnen kann diese Option so offen bleiben und das freut mich persönlich ganz besonders!
Schon in der Bibel steht geschrieben: „Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht hat es Bestand“ (Sprüche 24, 3) – hoffen wir das Beste für unseren Verein und vertrauen auf Gott, dass er uns zeigt wohin wir uns verändern können um Bestand zu haben.
Rachel Ammann |
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Die nächsten 4 Veranstaltungen:
| Mitgliederversammlung 2009
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6. Juni 2009, 13.00 Uhr,
Restaurant „frohe Aussicht“ im Stollen in Schönenberg ZH
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Herzlich willkommen sind alle, die die Tätigkeit des vereins junge kirche schweiz mittragen.
Die genaue Traktandenliste wird im Frühjahr 2009 bekannt gegeben. |
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| Spaghettiplausch der jungen kirche
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6. Juni 2009, 18.00 Uhr,
jk-Haus Zweierhof, Schönenberg/ZH
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| Herzlich eingeladen zu diesem jährlichen Fest im jk-Haus sind alle Nachbarn des jk-Hauses und die Mitglieder des vereins junge kirche schweiz. |
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Eine Auflistung aller Veranstaltungen gibt es im Bereich jk-event
> Programm.
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